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Welthospiztag 2004STADTSAAL VÖCKLABRUCK
Zum 5-jährigen Jubiläum der Hospizbewegung Vöcklabruck wurde im Vöcklabrucker Stadtsaal am 30. Oktober 2004 die Händel-Oper „Acis und Galatea“ des „Illustrirten Theaters“ aufgeführt. Ein wunderbares Zusammenspiel aus Chor, Musik und Schauspiel unter der musikalischen Leitung von Wolfram Wincor.
Stückgrundlage dieser Oper sind die Metamorphosen des Ovid, zentral steht jener Mythos, in dem der getötete Acis von seiner geliebten Galatea in einen Fluss verwandelt wird. Indem er sein Leben hingibt, spendet er - als nie versiegender Fluss - Leben. Eine Schnittstelle zwischen Leben und Tod, die auch von der Hospizbewegung tangiert wird. Die beiden Protagonisten Ursula Wincor und Acis konnten mit ihrer Darbietung das Publikum tief bewegen.
Die Bilanz der vergangenen Jahre zeigt das starke Engagement der Hospizbewegung: in 11.916 ehrenamtlichen Stunden wurden 277 Personen bei absolut individueller Betreuung und psychosozialer wie zeitlicher Unterstützung deren Angehöriger in den Tod begleitet Aktive Sterbehilfe wird von der Hospizbewegung ausdrücklich abgelehnt. Für Wiesmayr ist „der für jeden Menschen leichte Zugang zu guter palliativer Betreuung die beste Antwort auf den Wunsch nach Sterbehilfe“.
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