Gedenkstätte „ich denke an dich“
Hospizbewegung schafft Ort für Angehörige von
tot- oder ungeborenen Kindern
Aufgabe der Hospizbewegung Vöcklabruck ist nicht nur die Betreuung totkranker Menschen, sondern auch, Themen aufzugreifen, die viele betreffen, aber noch weitgehend tabuisiert sind.
Eines dieser Themen hat sich das Hospiz-Team anlässlich des Welthospiztages 2006 zum Schwerpunkt genommen. Auf der Grünfläche gegenüber der Schöndorfer Kirche in Vöcklabruck wurde die Gedenkstätte "ich denke an dich" errichtet, die es betroffenen Eltern und Angehörigen möglich machen soll, ihrer tot- und ungeborenen Kinder in einem würdigen Rahmen zu gedenken.
 
Fehl- und totgeborene Kinder mit einem Körpergewicht von weniger als 500 Gramm werden "offiziell" nicht bestattet, sondern anonym in einem fremden Grab beigelegt. Für die betroffenen Eltern ist dies zum tragischen Verlust oft noch eine weitere Hürde mit den Ereignissen fertig zu werden. Sie haben keine Chance, sich von dem Kind würdig zu verabschieden bzw. das Kind an seiner Grabstätte zu betrauern.
Die Gedenkstätte (künstlerisches Konzept Michael Zitzler) soll allen Betroffenen unabhängig von Herkunft und Konfession Trost sein.
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